Backlink Qualität – Wie gut ist ein Backlink?

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“Ist das ein guter Backlink?” werde ich ab und zu gefragt. Eigentlich sogar so oft, dass ich diese Fachfrage in einem kleinen SEO Wiki Beitrag aufbereiten will. Backlink Qualität lässt sich an erschreckend vielen Faktoren eruieren. Welche Kriterien für gute Backlinks gelten werde ich erst stichpunktartig aufzählen und nach der Liste auf jede Linkeigenschaft näher eingehen. Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr anschließend Eure Meinung dazu abgebt!

Backlink Qualitätsmerkmale

  • Qualität (TrustRank) der linkgebenden Webpage (Backlinkseite)
  • Linkzielseite passt thematisch zur Backlinkseite
  • incoming links (internal/external) & Ranking der Backlinkseite (3rd level Linkprofil und Sichtbarkeit)
  • Anchortext (Linktext) des Backlinks
  • Platzierung des eigenen Backlinks
    (eher in der ersten Seitenhälfte oder nicht?, Umgebungstext, andere Links, Rich Media)
  • Alter der Backlinkpage (CacheDate = Zeitpunkt der Erstindexierung) und Alter des Backlinks selbst
  • ausgehende Links von der Backlinkseite
    (Anzahl, Ziele, Linktexte, Themenrelevanz, Platzierung)
  • Zeit- und Kosten-Aufwand, um Backlink zu bekommen
  • Erwartung an die Vorteile / den Gewinn
    (z.B. Rankinganstieg für 1 key, Trustzugewinn, Referring Traffic)

So, nachdem die grobe Übersicht steht, werde ich alle Qualitätsmerkmale für Backlinks genauer unter die Lupe nehmen. Packen wir’s an.

packen wir's an

TrustRank und sonstige Qualität der verlinkenden Website

Die Seite, die unsere eigene verlinken soll, kann anhand vieler Kriterien beurteilt werden. Je positiver die Beurteilung für sie ausfällt, desto interessanter ist sie für uns als Linkbuilder. Wir sind bei Seiten, die viel zu bieten haben, auch spendabler in Bezug auf die Backlinkqualität, die wir im Tausch anbieten. Daher sollte jeder Webmaster, der mit seiner Seite Backlinks tauschen will, jetzt gut aufpassen. Es geht um den Google TrustRank und sonstige Webseitenqualität. Zuerst sollte die Domain im Google Index zu finden sein.  Man prüft das mit der Site: Abfrage oder mit dem SEO Plugin SearchStatus für Firefox. Auch alle Seiten eines Verzeichnisses oder konkrete Unterseiten bzw sonstige Ressourcen können gezielt überprüft werden.

Site: Abfrage in Google

Site: Abfrage in Google

Ist die Domain/Unterseite nicht indexiert, müsste man prüfen, warum das so ist. Darauf gehe ich nicht im Detail ein, aber Ihr könnt nach diesen Schlagwörtern googlen: robots.txt disallow, noindex meta robots, 302 redirect indexierung und Euch das Firefox Plugin Seerobots holen. Wenn es kein technisches Problem gibt, könnt Ihr fremde, nicht indizierte Seiten schnell indexieren, indem Ihr ein paar kostenlose Social Bookmarks setzt. Keine Panik, alle Links zu einer Seite, auf der Ihr selbst einen Backlink bekommen habt, kommen Euch selbst zu gute. Achtet aber immer darauf, dass Ihr die Backlinks nicht überoptimiert, sondern wirklich nur zur initialen Indexierung setzt. Sonst schadet Ihr eventuell dem anderen SEO und Euch selbst vielleicht auch.

Als TrustRank bezeichnet man grob ausgedrückt die Spamfreiheit oder Natürlichkeit einer Website. Er wird einem gemäß dem von Google angemeldeten US Patent No. 7,603,350 anhand eines Algorhyithmus berechnet, der zum Beispiel die Keyworddichte und verschiedene Betrugsversuche (Cloaking, Linkspam) prüft. Die Begrifflichkeit bitte nicht mit Authority Sites verwechseln. Das sind Domains, die viele Backlinks von themenrelevanten Pages haben (Unterschied, English). Wirklich geil aufbereiteter Artikel dazu steht bei Chris Garrett: How to Grow Your Google Authority (englisch). Es sagt übrigens niemand, dass seit Genehmigung des Patents und heute keine Kriterien hinzugekommen sind.

Backlinks von themenverwandten Webseiten

Wie oben gelesen, kann eine Seite sich zu einer Authorität entwickeln, indem sie immer wieder Backlinks von thematisch verwandten Webseiten bekommt. Da unser Ziel als Suchmaschinenoptimierer oder Seitenbetreiber sein sollte, von Google als vertrauenswürdige Seite eingestuft zu werden, zählen besonders diese Backlinks als gut. Backlink Qualität schließt mit ein, dass unsere Empfehlung von einem Contenbereich kommt, der sich mit dem Thema unserer Zielressource beschäftigt. Verständlicherweise werdet Ihr nicht sonderlich überzeugt sein, wenn Euch der Metzgersgeselle mal zwischen Leberkäse und Thüringer Rostbratwurst, den neuen Vegitarierladen empfiehlt. Oder noch abgedrehter: Ihr seid auf einer Seite für Hundefutter und findet in der Seitenleiste unter Empfehlungen einen Link zu einer Seite über Büroartikel für Linkshänder. Und Google findet sowas auch nicht übermäßig cool.

Keywords im Title der Backlinkpage

Da eine Seite im Google Ranking Vorteile genießen kann, sobald im Webseiten Title das Keyword enthalten ist, kann man vermuten, dass ein im title Tag platzierter Begriff viel Bedeutung beigemessen wird, um die Seite thematisch einzuschätzen. Beim Linkbuilding sollte man also darauf achten, dass man von einer Seite verlinkt wird, die im Title Tag genau den oder einen semantischen Begriff stehen hat, der auch unsere Zielseite beschreiben würde. Ich hätte für diesen Post in meinem SEO Blog also gerne Backlinks von Webpages, die im Title “Backlink Qualität” oder Ähnliches erwähnen.

Keywords im URL (Webseitenpfad, Dateinamen, etc.)

Ebenso ist es ein bewiesener Suchmaschinen-Rankingfaktor, dass die Suchbegriffe, zu denen man gute Platzierungen wünscht, im URL vorkommen sollten. Wenn nicht im Domainnamen, so sollten doch wenigstens der Ordner oder die Webpage selbst, einen sprechenden URL besitzen, der das Keyword enthält. (Beispiel bei seo-besser.de) Daher achtet zum Beispiel bei einem Artikeltausch immer darauf, dass Eure Keywords auch im URL vorkommen (werden).

Suchmaschinenfreundliche Überschriften

Ja, auch für die Überschriften sollten SEO Maßnahmen getroffen werden. Nebenbei sei angemerkt, dass Ihr auch indrekt auf Eure Seite traffic bekommen könnt, sobald der Tauschartikel gut ranked. Die User, die nämlich Euren Tauschartikel finden, klicken womöglich auf den gut platzierten Link im Content, der auffälligerweise einen hochoptimierten Linktext hat. Ihr bekommt also nicht nur einen Backlink von hoher Qualität, wenn die linkgebende Website die grundlegenden Onpagekriterien erfüllt, sondern auch referring traffic.

Anzahl ausgehender Links und Berechnung des Google PageRank

Im SEO kann man sich nie sicher sein, dass es ist, wie man annimmt. Nahezu vollständig einig sind sich Suchmaschinenoptimierer aber darüber, dass der eigene Backlink im Wert (Value) beschnitten wird, wenn auf der backlinkgebenden Internetseite noch zahlreiche andere Ziele verlinkt sind. Als Metapher nimmt man hier gerne den Seier (grobes Sieb), durch den Wasser abfließt. Je mehr Löcher er hat, desto schneller fließt das Wasser ab, und desto weniger wird durch jedes einzelne Loch fließen. Auf die Webseite übertragen hieße das, dass die Page eine bestimmte Menge an Linkjuice besitzt und diese an die unterschiedlichen Linkziele weitergibt. Dabei teilt man den Gesamtwert an Linkpower durch die Anzahl der ausgehenden Links und weiß, wie viel Linkpower jede verlinkte Seite zugeteilt bekommt. Es kann mit dem PageRank-Prinzip verglichen werden, das wikipedia (englisch) super beschreibt.

Position des Backlinks: Wo auf der Seite ist ein Backlink besonders viel wert?

Ich möchte das noch detailierter definieren, da ich glaube, dass die Position des Backinks auf der Webseite auch die – metaphorisch gesprochen – Größe des Loches mitbestimmt. Auch hier kann man wieder damit argumentieren, dass Google nach eigenen Aussagen eine Seite für wichtig erachtet, die gute Inhalte für Menschen zeigt. Die Faktoren der Onpage Optimierung wurden immer schon nach der vermuteten Wichtigkeit für Leser bewertet. Daher tragen Überschriften mehr Gewicht, als Fließtext und Wörter am Ende einer Seite angeblich auch weniger zur Keyworddichte und damit dem Ranking der Page bei.

Deshalb lässt sich vermuten, dass ein Backlink, der zu Beginn eines Textes vorkommt, wichtiger ist, als ein Backlink ganz unten auf der Website. Der ganz oben fällt dem Leser schließlich eher ins Auge. Auch muss man wahrscheinlich berücksichtigen, wo im Quelltext die Verlinkung integriert wurde. Stellen wir uns ein dreispaltiges Layout vor, mit jeweils links und rechts vom Hauptcontent einer Seitenleiste. Linearisiert man sämtliche Inhalte, würde man zuerst die komplette linke Sidebar hochscrollen müssen, um zum Content zu kommen und diesen wiederum überspringen müssen, um die rechte Seitenleiste angezeigt zu bekommen. Ausnahmen durch CSS-Tricksereien seien jetzt dahingestellt.

Nun ist ein Backlink unten in der linken Sidebar im Quelltext zwar weit vor einem Backlink ganz oben in der rechten Seitenleiste anzufinden; optisch jedoch wird er dem Leser erst später ins Auge fallen. Allgemein spricht man trotzdem dem zuerst auffindbaren Backlink mehr Wichtigkeit, ja mehr Qualität, zu. Aber ist diese Vermutung noch tragbar? Google kann Cascading Style Sheets lesen und sicherlich genau wie Browser interpretieren, wo sich ein Backlink befindet. Logisch wäre es, wenn Elemente außerhalb des sichtbaren Bereichs weniger Gewichtung zugeteilt würden, als den sichtbaren. Selbst, wenn der Bot, erst viele Code-Zeilen später zum HTML Tag gelangt. Was denkt Ihr?

Umgebungstext einer Verlinkung: Semantische Begriffe in der Nachbarschaft?

Da Google bekanntermaßen einen Text in mehrere Segmente einteilt, um beieinanderstehende Wörter in unterschiedliche Zusammenhänge bringen zu können, ist der Umgebungstext eines Backlinks wahrscheinlich ein Qualitätsfaktor. Suchmaschinenoptimierer müssen bei der Offpage Optimierung darauf Acht geben, was in der direkten Linknachbarschaft los ist. Angeblich können somit auch Brand Backlinks, die direkt neben gefragten Keywords stehen, somit auch etwas zielgerichtete Keywordpower weitergeben, obwohl sie die Keywords nicht im Linktext (Anchor Text) enthalten. Das Stichwort hier ist auch wieder “Semantik”. Tests dazu sind mir nicht bekannt und vielleicht geht es zuweit, aber die Information sollte man sich durch den Kopf gehen lassen. Entspricht die Vermutung der Wahrheit, könnte man die indirekte Keywordoptimierung eines Backlinks durch Fettschrift oder Rich Media (z.B. Bilder mit alt-Attributwert) noch weiter steigern. Zusätzlich sei angemerkt, dass eine Verlinkung neben einem Bild unter Umständen größere Aufmerksamkeit beim Leser auf sich zieht und dadurch öfters angeklickt wird. Selbst Besucher, die den Text nicht lesen, sondern nur kurz überfliegen, bleiben eventuell mit dem Blick am Image hängen, wonach ihnen der Link ins Auge fällt.

Themenrelevanz anderer Hyperlinks

Dass Google das Thema einer Webseite allein anhand der Linktexte eingehender Hyperlinks einzuschätzen sucht, ist inzwischen nicht nur Suchmaschinenoptimierern bekannt. Aber auch das Thema der Ziele aller anderen ausgehenden Verlinkungen, neben dem eigenen Backlink, kann eine Rolle spielen. Hier soll der geneigte Leser nach Begrifflichkeiten wie Honeypots oder Hubseiten suchen. Nur kurz will ich sagen, dass eine Empfehlung (Verlinkung) mehr Wert genießen könnte von jemandem, der sich anhand weiterer, sehr guter Empfehlungen, als besonders wissend auszeichnet. Im Reallife glaubt man schließlich auch eher jemandem die Empfehlung eines neuen Chinarestaurants, der einem bereits 3 besonders gute Chinarestaurants empfohlen hat. Jemandem, der einem jedoch nur KFZ-Werkstätten, Autoversicherungen und Freisprechanlagen empfohlen hat, der muss nicht unbedingt auch einen Riecher für Damenschuhe oder erzieherische Kinderbücher haben. ;) Daher achte ich persönlich immer auch darauf, wohin die linkgebende Seite sonst noch verweist.

Keyword Anchortext anderer ausgehender Verweise

Ähnlich wie bei der Anzahl der anderen Outgoing Links ist meiner Meinung nach auch der Linktext dieser eventuell leicht schädlich abträglich für die Qualität unseres Backlinks. Beim Linkaufbau sollte man wenn möglich dafür sorgen, dass auf der linkgebenden Page nicht mit dem gleichen oder sehr ähnlichem Anchor zu weiteren Resourcen verlinkt wird. Die Verknüpfungen bekommen sowieso einen Teil des PageRanks / Linkjuice ab, dann bitte wenigstens nicht auch noch etwas von der Keyword-Power. Solltet Ihr jedoch einmal einen Backlink der Konkurrenz entdecken, dann rate ich Euch, zu versuchen, im Text darüber einen Verweis mit dem gleichen Begriff zu ergattern. Ihr wärt damit die erste ausgesprochene Empfehlung zu diesem “Thema” und hättet damit mindestens den gleichen Wert abgekommen, wie der Mitbewerber. Achtet also darauf, wie der Seitenbetreiber andere Zielverweise benennt! Selbst, wenn sie domainintern liegen.

Incoming links oder Inbound Links (internal/external) & Ranking der Domain / Backlinkseite

Wie schon erwähnt, ist meiner Meinung nach die Suchmaschinenoptimierung der Seite, von der wir unseren Backlink bekommen, wichtig. Nicht nur die zusätzlichen visits sind der Grund für meine Meinung, sondern auch der Fakt, dass Google einer Seite offensichtlich großes Vertrauen schenkt, die gute Platzierungen zu den gefragten Keywords einnimmt. Dieses Vertrauen soll natürlich auf unsere Seite abfärben. Neben dem Traffic, den Google durch Analytics messen kann, kommt uns also auch dieser Vertrauensvorschuss in Form von hervorragenden SERP-Platzierungen der linkgebenden Site zugute, wenn die Seite mittels eines Backlinks unser Dokument “empfiehlt”. Man spricht hier inzwischen meistens davon, dass die linkgebende Seite selbst schon eine hohe Sichtbarkeit hat.

Beispiel: Jemand, der als Top Fußballer ein gutes Ansehen (Ranking) besitzt, der wird ja wohl kaum ungerechtfertigt von jemand anderem behaupten, dass DER ebenfalls ein ungewöhnliches Kicker-Talent hat. Sagt er es aber tatsächlich, so ist das eine Empfehlung “von jemandem, der weiß wovon er spricht”. Und so kann man sich das auch vorstellen, wenn eine Seite, die gut für “SEO” ranked, mit dem Keyword “SEO” auf eine andere Seite verlinkt: Eine Empfehlung vom Experten selbst!

Ranken beide Seiten überdurchschnittlich gut, ist meiner Meinung nach übrigens auch reziproke Verlinkung kein Problem. Ich beobachte das zum Beispiel bei den großen Zeitungen zu bestimmten Keywords. ;)

Dieses gute Ranking kommt nicht von Ungefähr. Die Seite wird gut geschriebenen Content und auch sonst die wichtigsten Punkte der Onpageoptimierung umgesetzt haben. Aber auch die Inbound Links muss man sich für die Einschätzung der Wertigkeit berücksichtigen (geschätzt zu über 70% für das Ranking verantwortlich!).

Oft sind solche Incoming Links nur intern, das heißt von der Startseite oder anderen Unterseiten der selben Domain gesetzt worden. Das ist nicht weiter schlimm, denn auch Internal Links können rocken. Das schließt neben denen von anderen Domains auch die interne Verlinkung auf der eigenen Domain mit ein.Aber ein besonderes Highlight für mich ist immer, wenn auf einer Domain alle Unterseiten eigene Backlinks von außen haben. Selbst wenn es nur Bookmarks sind, weiß ich zumindest, dass der Webmaster oder SEO sich hier ab und zu um seine Unterseiten kümmert. Ich will ja nicht in einem toten Bereich verlinkt werden, der irgendwann aus Ermangelung an Aufmerksamkeit aus dem Google Index verschwindet.

Hat eine Unterseite ein gutes Ranking und einige externe Backlinks, sehe ich mir diese wenigstens stichprobenartig an. Eventuell bekomme ich so Ideen für neue 1way-Linkquellen, aber auf jeden Fall sehe ich, wie optimiert wurde. Das heißt, ich prüfe jetzt die Qualität der Backlinks meiner Wunschbacklinkpage. Diese nennt man auch 3rd level links oder Backlinkprofil in dritter Ebene. Kaum ein SEO Tool wertet diese Backlinks für den Tool-User nachvollziehbar also sichtbar aus. Ich denke aber, dass Google mindestens bis zur dritten Ebene Linkprofile durch den Algorithmus überprüft, um Rankings zu erzeugen. Schön wäre es, solche Gebilde auch grafisch darzustellen.

Ich achte also auf das Backlinkprofil der Seite, von der ich Weblinks will. Grob gesagt, frage ich Domain-Popularität, Class-C (Subnetz) und häufig verwendete Anchortexte ab. Nofollow/Dofollow Ratio und Webseitenart kucke ich auch an. Wie gesagt: Sind die Quellen Homepages anderer, thematisch passender Domains, oder nicht indexierte Forenaccounts auf nonnenorden-des-lichts.de?

 Anchortext des Backlinks (optimierter Linktext?)

Das verbreitete Wissen hierzu ist zum Glück schon sehr gut. Jeder Hobby-Suchmaschinenoptimierer weiß, dass der Linktext die Worte enthalten sollte, die die Zielseite am besten beschreiben. Weil das schon vor dem Verfolgen einer Verknüpfung klar zeigt, wo man hinkommt, ist es wie eine Art Vorankündigung, sprich eine konkrete Ansage und Empfehlung. Hinter einem Link, der “Tierforum” heißt, wird man kaum ein Blog mit dem Thema Linkbuilding vermuten, sondern eben ein Tierforum. Es gibt dazu eine tolle Grafik von SEOmoz:

Wie Googlebot Themen der Zielseiten schon am Linktext erkennt

Anchor Text Variation – oder “Wieviel Keyword ist gut?”

Ganz so leicht wie früher ist es nicht mehr. Es sieht unnatürlich aus, wenn 100% aller Linktexte identisch sind. Normale Webseiten werden von normalen Nutzern meist mit “hier” oder dem Namen des Autors oder dem Domain- oder Firmennamen verlinkt. Letzteres wäre dann einer der im vergangenen Jahr heiß diskutierten Brand Links.

Um zu wissen, wie viele Links man mit Keyword Rich Anchors setzen kann, sollte man sich die Backlinks der gut rankenden Seiten im gleichen Themenfeld ansehen. Eine Analyse im eigenen Markt ist die zuverlässigste Richtlinie und immer besser, als zu befolgen, was man auf SEO Konferenzen oder in Blogs als Best Practice liest.

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So, ein paar Themen sind noch offen. Wenn Ihr Anmerkungen habt, dann raus damit! :) Wenn Ihr diesen Post gut gefunden habt, zeigt es mir mit einem Facebook Like. Ich schreibe zu den offenen Themen gerne ein ander Mal weiter, wenn ich hierzu feedback bekomme.

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+Benjamin Wingerter ist Inhouse-SEO und Affiliate seit 2008. Er hat zwei Steckenpferde: Conversion Rate Optimierung und Suchmaschinenoptimierung. Seit 2011 spricht er auf Fachkonferenzen, wie der SEO Campixx.

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