Blog Kommentar Spam gut für SEO

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Blogger bekommen Kommentare (bestenfalls) und manche davon sind lediglich dazu da um einen Link unterzubringen. Für die Suchmaschinenoptimierung werden Links in Kommentaren gesetzt um Backlinks für die eigenen Projekte zu bekommen, die von Google gezählt und gewertet werden. Affiliates linken auf Ihre Landingpages und möchten konvertierenden Traffic. Folglich ist klar, dass Blogger diese Kommentare als Spam deklarieren und löschen. Aber aufgepasst Blogger! Diese Kommentare sind Gold Wert, aus SEO- als auch aus Affiliate-Sicht! Ich verrate Euch warum.

Kommentar Spam gut für SEO

Stellt das Spamschutzprogramm Eurer Wahl so ein, dass Spamkommentare nicht gelöscht, sondern zurückgehalten werden. Seht Euch die Kommentare immer mal an und löscht manuell. Ansehen – warum? Kommentar Spam ist wichtig und gut für die Suchmaschinenoptimierung. Wenn man nicht pure white hat an die Sache ran geht, kann man von diesen Spam Kommentaren nämlich etwas lernen. Nicht etwa, wie man sinnfreie comments schreibt und auf doofe Art und Weise in selbst den einfachsten Spamfiltern hängen bleibt, sondern etwas viel Nützlicheres.

Spamlinks in Backlinks verwandeln

In letzter Zeit häufen sich Kommentare wie dieser:

Dieser Kommentar enthält Links zu Nutzerprofilen in irgendwelchen Foren oder Social Network Portalen. Der Spammer hofft dadurch nicht in Spamfiltern hängen zu bleiben, wie das passieren würde, wenn er auf Seiten mit „spammy keys“ in den URLs verlinkt. Und er will für andere Blogleser vertrauenerweckend genug erscheinen um Besucher auf diesen Forenprofilen generieren zu können. Warum will er das? Weil auf diesen Profilen riesige „click here“ Links eingebaut sind, die wiederum zu den Landingpages oder Bad Ware Seiten des Spammers führen.

Der Kommentarspam führt uns also auf die angelegten Nutzerprofile in irgendwelchen Foren. Dort angekommen, sehen wir Links. Mein show-nofollow Plugin schlägt hier keinen Alarm und das heißt, diese Links sind mit hoher Wahrscheinlichkeit dofollow, also für Suchmaschinen verfolgbar. Was haben wir hier entdeckt? Backlinkquellen! Wenn auch nicht die qualitativ besten, die hohen Trust mitliefern, gilt trotzdem „jeder Backlink zählt“, wie diese Fahrradseite ganz offen im Site-Title erklärt. 😉

Wir merken uns also diese Foren und legen später selbst Profile dort an. Wenn jemand mit diesen auffälligen Texten unentdeckt bleiben kann, werden wir das ebenfalls schaffen. Wir stellen es aber etwas geschickter an und setzten einen schönen Fließtext mit inlinks auf und bieten den Suchmaschinen so wieder etwas themenrelevanten Umgebungstext an. Ich will noch einmal anmerken, dass das nicht die feine englische Art ist (grey oder black hat seo) und auch nicht den heftigen Rankinganstieg bringt. Aber mit solchen Links könnte man andere kleine Projektseiten verlinken, die wiederum zum eigentlich Hauptprojekt zeigen oder als Linktauschsatelliten dienen. Auf die eigene Hauptdomain würde ich solche Links nicht setzen.

Affiliateseiten nachbauen

Die Endziele dieser Spamkombination aus blog comment spam und open space violation sind gelegentlich keine Schadseiten sondern richtig gute Affiliate Landingpages. Wer sich damit befasst, sollte sich fremde Seiten immer mal ankucken. Selbst wenn die Themen komplett verschieden sind, so ist Usability und Nutzerführung immer ähnlich. Also sind solche Spamkommentare im Blog nicht nur für SEOs hoch interessant sondern auch für Webmarketer, die ihre eigenen Landingpages mit denen anderer vergleichen können.

Wie haltet Ihr es mit Spam und würdet Ihr fake Profile in Foren anlegen nur um einen kleinen Backlink abzustauben?

Zum Abschluss noch ein Black Hat Video.

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+Benjamin Wingerter ist Inhouse-SEO und Affiliate seit 2008. Er hat zwei Steckenpferde: Conversion Rate Optimierung und Suchmaschinenoptimierung. Seit 2011 spricht er auf Fachkonferenzen, wie der SEO Campixx.

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