InLinks.de – Jetzt gehts

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Wenn Dich eine e-Mail erreicht, mit dem Betreff

=?UTF-?Q?InLinks.de=20-=20Herzlichen=20Gl=C3=BCckwunsch.
=20Sie=20sind=20inLinks.com=20publisher= !?=

dann bist Du erfolgreich bei Inlinks.de angemeldet. So eine habe ich gerade erhalten. Denn wenn der erfolgreiche amerikanische Linkvermittler für Blogger nun seine Dienste extra und speziell in Deutsch offeriert, dann will ich mir das mal anschauen.

InLinks.de – Backlinks kaufen und verkaufen

(update ganz unten)

Einfach anmelden und Geld verdienen, sagt der Hauptverantwortliche Sebastian Wenzel im Interview bei SEO-United.de (Link am Ende dieses Artikels). Man erfährt leider kaum etwas, aber was soll man über einen solchen Service auch schon groß sagen? Also tappst der neugiere SEOux Indianer zur schwarz-orangenen Webpräsenz und meldet sich in weniger als 2 Minuten erfolgreich an und hat vier Klicks später das erste Blog angemeldet. Das ging wirklich schnell!

Oder?

Vielleicht bin ich zu ungeduldig, aber es ist 00:45 Uhr und noch geht nichts bei InLinks.de. Der Service ist die lang erwartete deutsche Version eines amerikanischen Linkplatzvermittlers, der sich neben normalen Webseitenplätzen vor allem um Blogger und deren Finanzen kümmert.

Schon der Willkommensgruß der e-Mail wirkt mehr interessant als vertrauenserweckend. Ich meine, hier geht es um mein Geld, meine Arbeit, meine Webprojekte und meine zahlungsrelevanten Daten, außerdem um irgendein individuell generiertes Plugin das ich in mein Blog hauen soll.

Blog registrieren bei InLinks.de

Ja richtig. Als Blogger registriert man sein Blog für einen Linkverkauf mit nur 4 Klicks. Dabei gibt man den URL des Blogs an und welches Content Management System benutzt wird. In meinem Fall also WordPress.

Wie man sieht ist die Webseite sehr aufgeräumt und wie ich finde hervorragend in ihrer Bedienbarkeit.

Eine PHP Datei wird generiert, der man selbst einen Namen geben muss. Lediglich „inlinks“ und „textlinks“ sind nicht zugelassen, ansonsten darf man kreativ sein. Hat man das Plugin gespeichert, kann man es wie bei WordPress üblich in ins ../wp-content/plugins/ Verzeichnis auf dem Webspace des Blogs schieben und im Backend unter „Plugins“ aktivieren.

Naja und soweit bin ich. Danach sollte eigentlich eine Bestätigung per e-Mail kommen und irgendwo müsste man nun die Artikel auswählen in denen man Links anbieten möchte. Halt, erstmal kucken wir in die PHP-Datei des Plugins.

InLinks-Plugin für WordPress

Ahaha, 629 Zeilen Code, luftig geschrieben. Schnell findet man ungefähr in Zeile 157 den websiteKey des Blogs und darunter die Zieladresse an die Bloginfos geschickt werden: http://www.inlinks.de/sync/.

Ab Zeile 187 wird es ganz interessant. Dort wird irgendwie am HTML Header unserer WordPress Seiten rumgeschraubt. Ich habe minimale PHP Kentnisse und glaubte erst, hier werden meine Seiten abgeändert. Aber inzwischen vermute ich, dass mit dieser Funktion lediglich die an InLinks gesendete Seiten aufbereitet werden. (Von mir durch Leerschritte entwertet)

    function debug()
    {
        global $wpdb;

        echo '< html>';
        echo '< head>';
        echo '< meta name="ROBOTS" content="NOINDEX,NOFOLLOW">';
        echo '< /head>';
        echo '< body>';
        echo "Last Refresh: "        .get_option($this->lastUpdateOption)    ."

n";
        echo "Version: "        .$this->version ."

n";

Wer weiß wozu es gut ist, irgendwelche Inhalte in meinem Blog mit nofollow und noindex zu sperren, obwohl ich sowieso eine robots.txt habe, kriegt von mir ein Eis per paypal 😉

Wieviel kann man verdienen?

Mit PayPal kann übrigens auch die Abrechnung erfolgen und zwar bis jetzt noch ganz ohne Mindestbetrag, sowie gebührenfrei. Damit ist der Dienst für Werbeplatzgebende vollkommen kostenlos. Vom Umsatz werden 50% an Blogger ausgezahlt und zwar monatlich. Das ist ganz ordentlich, wenn man weiß wieviel Umsatz ein Link im Monat macht. Die Kosten werden von InLinks.de berechnet und orientieren sich an der Nachfrage der Advertiser am jeweiligen Artikel, an dessen Thema und am Alexa Traffic-Rank der Domain.

Man kann die Buchung von Links vom Team prüfen und freigeben lassen, oder per e-mail über neue Buchungen informiert werden. Der Blogger kann dann innerhalb 24 Stunden zustimmen oder ablehnen. Reagiert man in dieser Zeit gar nicht auf die e-Mail-Benachrichtigung, wird die Prüfung der Anfrage vom Team übernommen.

Blog Artikel monetarisieren

Nunja, nachdem das Plugin installiert und aktiviert wurde sehe ich immer noch nirgends eine Möglichkeit, um jetzt eine Einstellung oder soetwas vorzunehmen. Aber halt, was stand da doch unter dem Plugin-Generieren-Button?

Zur Anmerkung: Jegliche bereits installierte lugins müssen deaktivert oder entfernt werden, damit diese Plugin funktioniert.

Tippfehler habe ich wie auf der Originalseite gelassen. An einer Stelle in den FAQ wird Traffic mit K statt C geschrieben. Mir ist das allerdings eher sympathisch, denn ich klopfe auch gerne mal daneben 😉

Jedenfalls hielt ich mich daran und habe sämtliche lugins, immerhin 16 Stück deaktiviert und das Plugin erst danach installiert und aktiviert. Bevor ich meine anderen wieder angeworfen habe, wollte ich mal sehen wo jetzt sichtbare Veränderungen dazugekommen sind. Naja, nirgends. Weder im WordPress Backend, noch im Publisher Contropanel bei InLinks.de. Nun gut, alle anderen Plugins erst einmal wieder an und ab in die FAQ. Hab ich etwas überlesen?

Hier wird ganz schnell klar, dass ich vielleicht doch etwas voreilig gewesen bin und die noch an der Seite basteln. Denn manche Bereiche in der Häufig gestellten Fragen Sammlung sind nicht erreichbar.

Nunja, also werde ich wohl noch etwas warten. Kuck ich doch daweil mal ein bisschen bei SEO-United.de durch die Kommentare.

Wenn Du das hier liest, haben die Jungs vom deutschen Linkmietportal für Blogger ihren Easy Going Service vielleicht bereits vollendet und Du kannst ihn kostenlos testen..

InLinks.de Partnerprogramm

Achja, das eben war mein Refferal-Link mit Partner-ID. Wenn Du Dich darüber bei Inlinks anmeldest bekomme ich vielleicht ein paar Cent für die Registrierung durch das Partnerprogramm. Eine Auflistung der möglichen Provisionen für Vermittlungen finde ich nicht, aber ich glaube Ihr surft eh alle mit dem no-ref Firefox Addin und klickt erst gar nicht 😉 (Klick hier!)

Linkkauf gut oder schlecht?

Noch eine Frage die mir eigentlich besonders stark unter den Fingernägeln brennt. Wie steht Ihr denn zum Linkkauf? Google verabscheut das ja, weil so nicht mehr unterschieden werden kann, ob eine Seite wirklich aus Relevanz und durch ihre guten Inhalte oft verlinkt wird, oder ob sie sich die vielen Links einfach erkauft.

Würdet Ihr also strikt nein sagen weil Ihr

  • es genauso seht, oder weil Ihr
  • vor den Folgen Angst habt
  • oder weil Ihr die Plätze für guten Linktausch nutzt?

Oder sagt ihr, dass mit Blogs eh kaum Geld gemacht werden kann und wenn die Links zu guten Seiten führen ist das Gewissen rein? Letztere Meinung vertrete ich nämlich, denn zu guten Seiten verlinke ich sowieso. Wenn ich aber dafür Geld bekomme, umso besser.

Update:

Ja ich war wirklich zu voreilig, denn inzwischen sind bereits zwei meiner Artikel im Verwaltungsmenü aufgeführt. Ich habe jetzt testweise beide freigegeben, weil ich sehen möchte, wie und wo die Links eingepflegt werden, falls demnächst eine Buchung ins Wigwam schneit.

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+Benjamin Wingerter ist Inhouse-SEO und Affiliate seit 2008. Er hat zwei Steckenpferde: Conversion Rate Optimierung und Suchmaschinenoptimierung. Seit 2011 spricht er auf Fachkonferenzen, wie der SEO Campixx.

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