SEO auf dem absteigenden Ast

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Quali

Über die Aussicht der Suchmaschinenoptimierung als Quelle für’s täglich‘ Brot haben sich ganz aktuell Ian Lurie und der Seokrates Gedanken gemacht. Ich habe da noch ganz andere Dinge bei im Kopf und Eure Meinung würde mich stark interessieren!

Qualifikation ist relativ

Die Stellenausschreibungen der „großen“ Firmen beobachte ich mindestens einmal im Monat. Dort werden im Online Marketing Bereich stets Studenten der Betriebswirtschaftslehre oder aus dem Kummunikationsdesign gesucht, nichtstudierte Bewerber mit rerpäsentiver Leistung haben aber auch eine Chance. Allein die Idee, dass ein Unityp mit 25 Jahren einem Voll-SEO gleichkommt, zeigt, dass die Firmen noch lange nicht auf dem richtigen Weg sind. SEO-Theorie schön und gut, aber wer 10 bis 14 Stunden täglich an seinen eigenen Projekten sitzt und ein gutes Netzwerk aufgebaut hat, ist wirklich wertvoll.

Auch lese ich oft, dass SEOs gesucht werden, die ihre Kontakte und Netzwerke mit in die Firma einbringen.. Also SEOs die zur gleichen Branche gehören.. Wer wechselt denn mit seinem Netzwerk das er über 5 Jahre gepflegt hat in eine Festanstellung? Nur jemand, der die (Schein)Sicherheit eines Betriebes sucht.. Probezeiten von einem halben Jahr sind üblich und die Nebentätigkeit für andere Firmen wird nicht unbedingt geduldet…

Die SEO Zukunft?

Ich glaube, dass die Scharlatanerei und die Pfuscherei aus Unwissen noch zwei gute Jährchen zunehmen werden, dass Billig-Optimierung und Billig-Linkaufbau aus Korea und China harte Konurrenz auch für uns in Deutschland werden und dass bereits gefestigte SEOs sich behaupten werden, weil sie durch die langjährige Arbeit ein gutes Polster für problematische Zeiten haben… Aber Glauben heißt nicht Wissen 😉

These aktualisiert:

Als ich gestern Morgen mal wieder die ganzen angesammelten Beiträge aus den Blogs, die ich lese, beim Frühstück durchkämmt habe, bin ich auf einen Artikel im Inhouse-SEO-Blog gestoßen. Darin geht es um die Wichtigkeit eines Studiums für Inhouse-SEOs.

Ganz richtig fasst das Fazit zusammen, dass ein Studium nützlich ist, da man dabei lernt, sich selbst etwas zu erarbeiten. Darauf kommt es als Mitglied in einem Optimierungsteam nämlich an.

Suchmaschinenoptimierung ist ja kein Bäckerhandwerk, wo man einmal gelerntes einfach stur anwendet. Es ist immer wichtig, selbstständig Zusammenhänge zu erkennen. Wer nur Stur seine Links in Social Bookmarkdienste setzt und Free Websitetemplates für Satellitenprojekte umbaut, ist kein SEO und wird nicht lange in Festanstellung arbeiten. Als Selbstständiger kann man sich soetwas ja auch nicht erlauben.

Das Ganze lebt von Ideen und einem wachen Geist. Dafür muss man nicht studiert haben, aber das selbstständige Erarbeiten haben Studenten einfach eher mal drauf, weil sie das immer schon so handeln mussten. Wer aus einem anderen Berufsfeld mit viel Erfahrung kommt und ein Macher ist, der braucht aber kein Uniabsolvent sein, um sich selbst mit Aufgaben zu versorgen und diese effizient umzusetzen.

Und das Wichtigste in der SEO Agentur oder Inhouse

Und am Wichtigsten ist sowieso, wenn man mit anderen zusammen Projekte vorantreiben will ist, dass man miteinander spricht und nicht stur seinen Mist vor sich hinmacht. Dann läuft jeder in eine andere Ecke und am Ende ist man zu weit auseinander um sich gegenseitig zuzurufen wo man gerade ist und wie man wieder zusammen findet.

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+Benjamin Wingerter ist Inhouse-SEO und Affiliate seit 2008. Er hat zwei Steckenpferde: Conversion Rate Optimierung und Suchmaschinenoptimierung. Seit 2011 spricht er auf Fachkonferenzen, wie der SEO Campixx.

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