Tomahawk News 3 – TaT

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Diesmal habe ich ein paar feine Shortcuts über e-Books und wie man damit Geld verdient gesammelt. Anlass dafür ist die Neuveröffentlichung von SEO-Legende Fridaynite’s Lebenswerk, das noch für kurze Zeit zum kostenlosen Download bereit steht.

Tomahawk News # 3

Zwar hätte Fridaynite sich erstens das viele Tippen und Korrigieren sparen können, weil auch der Spiegel heute in einem zweiseitigen Text Suchmaschinenoptimierung erklärt und gleichzeitig als hinterhältige „Tricks“ an den viel beachteten Onlineprangar gestellt hat. Hier verlinke ich lieber die dazugehörende Diskussion, in der aber auch ein Link zum Spiegel-Artikel „Hirn schlägt Maschine“ steht.

Aber trotzdem finde ich es prima, wenn jemand der so viele Jahre SEO-Erfahrung auf dem Buckel hat, sich hinsetzt und die Essenz seines Wissens über die Suchmaschinen Algorhythmen preis gibt. Bald soll das e-Book bei Amazon für 99,- Euro zu haben sein. Also schnell noch kostenlos laden!

Damit komme ich auch zum Punkt.

Geld verdienen mit e-books

Der Text wird sehr kurz und nicht als PDF zum Download verfügbar. Wer ein e-book kostenlos zum Download anbieten möchte, der kann dabei trotzdem Geld verdienen. ShareCash.org ist ein Upload-Portal, das für Klicks auf vorgeschaltene Werbung bis zu 60 US-Cent zahlt. Leider werden dem downloadwilligen User ein paar Hürden gestellt, da er zum Download mehr oder weniger Daten hinterlassen muss. Außerdem wird nur bezahlt, wenn der Downloader aus dem englischsprachigen Raum (UK oder USA) kommt (IP-Tracking). Das lohnt sich also für deutsche Angebote nicht. Ausbezahlt wird man zum Beispiel über paypal.

Heute Morgen habe ich mir den Spaß gemacht und meiner Freundin ein paar „tolle“ Erfolg-Millionär-e-book Seiten gezeigt. Begeistert waren wir von den Testimonials, also den Kundenzitaten, die bereits ebenfalls auf dem Weg zur ersten Million sind, als Leiter eines Backshops oder Partner eines großen DSL-Anbieters. Wichtig um viele e-Book-Kunden zu bekommen sind AdWords-Werbung in Google und möglichst häufiges Hinterlegen von langen Textpassagen mit gelber Farbe.

Geld verdienen ohne Arbeit

Bitte eine Spende

Webseiten mit kostenlosen e-Books werden häufig auch mit einem Spendenbutton versehen. Jeder Leser kann den Wert selbst bestimmen und einen selbst gewählten Betrag zum Beispiel über paypal an den e-Book Autor überweisen. Das mag eine feine Idee sein, aber wer wird sich nach dem Lesen schon noch einmal auf die Webseite zurück begeben und spenden? Daher wäre ein Spendenbutton im e-Book praktisch, über den man direkt zur paypal-Login-Seite geführt wird.

Oronjo Shopping Einfacher und auch sympathischer ist der Weg über Oronjo, den dicken blauen Wal des paid contents. Hier kann man über Plugins auf der eigenen Webseite Content nur für zahlende Leute freigeben. MP3s, PDFs und sogar Blogposts lassen sich so monetarisiren. Wahlweise gibt man einen gewünschten Betrag für jeden Inhalt vor, oder lässt den User entscheiden, ob und wieviel er bezahlt. Man kann auch einzelnde oder alle Einnahmen in Hilfsorganisationen fließen lassen. Getestet habe ich Oronjo noch nicht, denn ich möchte für solche Dinge lieber deutschsprachige Anbieter mit entsprechenden Trust-Zertifizierungen auf meine Webseitenbesucher loslassen.

Habt Ihr Erfahrungen mit free e-Books und den Spendenbuttons?

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+Benjamin Wingerter ist Inhouse-SEO und Affiliate seit 2008. Er hat zwei Steckenpferde: Conversion Rate Optimierung und Suchmaschinenoptimierung. Seit 2011 spricht er auf Fachkonferenzen, wie der SEO Campixx.

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