Virales Marketing: Faschingskostüm selbst machen aus Plastiktüten

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Hellau, Kölle Alaav, fesches Faschingstreiben! Gestern Abend hab ich’s beim Aufräumen wieder gefunden.. Eigentlich hätt ich das Virales Marketing Fundstück schon vorletzte Woche veröffentlichen wollen, aber jetzt ist’s auch noch nicht zu spät. Wer noch keine Kostümidee oder zuviel Geld für Russenlinks ausgegeben hat, sollte unbedingt mal kucken, wie man ein Faschingskostüm selbst machen kann. Und zwar aus Plastiktüten.

Karnevalskostüm selber machen

Der Discounter dem diese Idee zuzuschreiben ist wird sicher der Meinung gewesen zu sein, hier einen famosen Viral Marketing Coup gestartet zu haben – einen Selbstläufer. Und mit dieser großartigen Idee im Köpfchen sind die Marketing Manager zum Fotografen marschiert und haben schnell noch ein hervorragend gutes Foto knippsen lassen. Ein Fasching 2009, das gerade für Kinder kreativer Eltern ein Unvergessliches wird.

Die Tüten Prinzessin

Das Bild von Prinzessin PENNY in ihrem selbst gebastelten Faschingskostüm aus Plastiktüten war im Pennyprospekt von vor zwei Wochen abgedruckt und beim Einscannen gab es so gut wie keinen Qualitätsverlust. Hübsch? Vor allem weil ein gekauftes Tüllkleid darunter hervorlugt.

Was kostet ein Prinzessinenkleid für Mädchen? Sicherlich mehr als 9,- Euro .. PENNY bietet für nur ein Zehntel ungefähr das Gleiche und da bleibt sogar noch Geld übrig für den Einkauf im Discounter. Die anderen Kinder werden bestimmt Augen machen, wenn die kleine Monarchin stolz in ihrem prächtigen Gewand an den Instantnudel Regalen vorbeiraschelt und ihre Haare statisch aufgeladen vom Kopf abstehen.

Virales Marketing zu Fasching ein Erfolg?

Mich interessiert jetzt, ob die PENNY-Werbeleute wirklich glauben, dass sie auf diese Art ’nen schnellen Euro machen und zwei Tage lang kostenlos für sie Werbung gelaufen wird.


Nehmen wir einmal an, dem ist so, dann interessiert mich, weshalb das Kostüm nicht schöner gemacht ist. Es sieht ja fast schon aus wie in einem Trash-Horrorfilm und das kleine Mädchen wird von bösartigen Killertüten gefressen, versucht sich zu retten und wirft die Arme in die Luft.

Zur Umsetzung des Bildes kann zum Schluss nicht darauf verzichtet werden anzumerken, dass die zusätzlichen Plastiktüten an der Wand einen schlechten Kontrast zum Kostüm bilden und deshalb besser weggelassen worden wären.

Ich bitte Euch nun Fotos zu schießen, falls Euch ein solches Edelkostüm unter die Augen kommt. Wenn Ihr es mir schickt aktualisiere ich den Artikel mit großer Freude und Nennung des Fotografen.

Und wenn ich in der Mittagspause noch zum Discounter um die Ecke komme, bastel ich mir vielleicht noch ein schönes Indianerkostüm. Welche Tüten sollte ich da nehmen?

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+Benjamin Wingerter ist Inhouse-SEO und Affiliate seit 2008. Er hat zwei Steckenpferde: Conversion Rate Optimierung und Suchmaschinenoptimierung. Seit 2011 spricht er auf Fachkonferenzen, wie der SEO Campixx.

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