Weltweites Namensrecht kostet Amerika Millionen (XING)

Ich dachte, es ist ein Joke, aber den ersten April haben wir ja noch gar nicht..


Namensrecht:
XING kostet Amerika Millionen

Weil das deutsche Karrierenetzwerk XING weltweit die Namensrechte an diesen 4 Buchstaben sichern ließ, muss Amerika jetzt den Malerpinsel zücken. Für jeden Überweg, sei es den für Schulkinder oder den für Rind, benutzten die Amis (und auch die Australier) die phonetische Abkürzung “Xing” für das Wort “Crossing” (= englisch, Überqueren). “Cross” heißt nämlich “Kreuz” und wenn man “kreuzt”, dann kann man auch ein X mit der Ing-Form benutzen. Im Sprachgebrauch halt..

Der Rechtsstreit wirkt wie ein gefälschter Marketing-Gag, ein Fake, ein lustiger Witz zum Jahresauftakt. Die Schauspieler Interviewten Passanten sind aufgebracht über eine europäische Firma, die sich traut eine so unsinnige Geldverschwendung auszulösen. Die einzigen, die vom Rechtsstreit und den Folgen profitieren würden wären nämlich die Farbhersteller und Schildermacher, denn Amerika schätzt die Änderungskosten laut Video auf  ca. 2 Milliarden Dollar.

Angeblich sei der internationale Gerichtshof in Den Haag eingeschalten worden und würde das Markenrecht von XING weltweit durchsetzen. Davon wären dann auch Australien und zum Teil Kanada betroffen, wo ebenfalls Übergänge an Straßen mit “XING” ausgezeichnet sind.

Selbst wenn es eine Ente ist, so hat die Sache doch etwas Witz und als Virale Marketing Idee gezunden.

In Zukunft steht da also nicht mehr “KIDS XING” sondern “SCHOOL CROSS”. Zumindest in unseren Köpfen, denn “darauf muss man erst einmal kommen” und man vergisst es nicht zu schnell.

(Weil die Betonung der Interviewten gespielt klingt und außer XING selbst niemand darüber berichtet, tippe ich selbst auf Fälschung des Newsbeitrags von “Channel 5″)

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  1. 1 Kommentar - Was meinst Du?
  2. Gravatar von Thomas Arbs

    Ohne es geprüft zu haben, halte ich es auch für einen Fake, den ich in eine Kotztüte mit “Ryanair nimmt Geld für Flugzeugtoiletten” packe.

    Erinnert mich ansonsten an eine nette Episode aus meinen Anfängen als Familienforscher: in alten Kirchenbüchern wurde Christian als Xian abgekürzt. Man stelle sich mein Entsetzen vor, als ich in verstaubten Archiven meine ersten Schritte machte und schluckte “was, meine Vorfahren sind alle Chinesen?”

    Thomas Arbs (2 comments), 2. Mrz 2009

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